Abendmahl Gottesdienst in „Corona-Zeiten“

„Gewöhnungsbedürftig, aber gelungen“, so äußert sich Pastor Andreas Pauly über die beiden Abendmahlsgottesdienste am Pfingstsonntag.
Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde hat von der Töpferei des Museumsdorfes 24 Becher und 24 kleine Teller herstellen lassen, mit denen jetzt Abendmahl gefeiert werden kann.
Aus Gründen des Schutzabstandes und der Hygiene sind Einzelbecher notwendig, um überhaupt das Abendmahl feiern zu können.
Dafür sind einige Abläufe in der Feier des Abendmahls geändert worden. So kommt die  Gemeinde nicht nach vorne zum Abendmahlstisch, sondern jede und jeder bleibt an Ihrem beziehungsweise seinem Platz in den Bankreihen. Kirchenälteste bringen auf einem Tablett die Teller mit den Oblaten und die Becher mit Traubensaft zu jeder und jedem hin, wobei sich die Teilnehmenden Ihren Teller und Ihren Becher selbst von dem Tablett nehmen.
„Wie gesagt, das ist alles gewöhnungsbedürftig. Doch so können wir endlich wieder das Abendmahl feiern ! Und diese Teller und Becher werden wir gewiß brauchen, wenn es uns endlich wieder erlaubt sein wird, in den Seniorenwohnheimen und Pflegeeinrichtungen zu gehen und dort Gottesdienste zu feiern,“ gibt Pastor Wolfgang Kürschner mit Blick auf diese Anschaffung zu bedenken.