Musik Aktuell

  • „THE SINGING HEART“
    PRAISES FROM RENAISSANCE TO GOSPEL
    Lobgesänge im Wandel der Zeiten

    Esther Lorenz, Gesang und Rezitation
    Thomas Bergler, Piano

    „Ein singendes Herz kann nicht gebrochen werden“ heißt es in einem Lied des englischen Komponisten und langjährigem Mitglied der a capella Gruppe „The King‘s Singers“ Bob Chilcott.
    Die
    englisch-sprachige Kirchenmusik ist ein gutes Beispiel dafür: Sie hat mit Thomas Tallis die turbulente Renaissance überstanden, in der Heinrich VIII die Gottesdienste reformierte und ein Zeitgenosse Martin Luthers wurde. Aber was hielt Martin Luther von ihm?

    Schon Paulus und Silas entschieden sich zu singen, als sie im Gefängnis saßen, und die Gefängnistüren wurden gesprengt. „Keep your eyes on the price“ – verliere nicht den „Blick auf das Wesentliche“, heißt es frei übersetzt in einem von Esther Lorenz vorgetragenen Gospel, der später auch eine Hymne des Widerstandes gegen den Rassismus in Amerika wurde.

    Ein weiterer Blick öffnet sich in das Tal, das einmal ein Ort des Friedens sein wird, wie es der Gospel „Peace in the Valley“ verspricht. Ein Lied von Thomas Dorsey, extra für Mahalia Jackson geschrieben.
    Einer der ersten Gospels überhaupt, der kommerziellen Erfolg verzeichnen konnte.

    Ursprünglich in keltisch verfasst, wurde ein irisches Gebet überliefert, das als „Irish Blessing“ bekannt wurde und die typisch irische Verbundenheit zur Natur als Metapher für Gottes Gnade und Fürsorge gebrauchte.

    Mit Zitaten und Geschichtlichem, von heiter bis ernst und lyrischen wie geistlichen Impulsen lädt
    Esther Lorenz zu einer Reise durch die Epochen englisch-sprachiger Sakralmusik ein.

  • Oldenburgische Orgellandschaft – „12 Orgeln in 9 Minuten“
    Im Jahr 2021 war die Orgel das „Instrument des Jahres“.

    Seit vielen Jahrhunderten erklingen Orgeln zu den verschiedensten Anlässen, in allerlei Räumen und in einer solch reichen Stilistik, dass man kaum von „der“ Orgel sprechen kann. Jedes Instrument für sich ist eine Königin!

    Im Oldenburgischen bieten nahezu alle Kirchen auch Herberge für dieses besondere Instrument. Mitunter ist den Menschen gar nicht klar, was für einen musikalischen und kulturellen Schatz sie in ihrer Kirche entdecken können. Oft begleiten die Orgeln seit vielen Jahrzehnten, mitunter seit Jahrhunderten die Menschen durch ihr Leben.In einem Videoprojekt haben 10 Organisten und 2 Organistinnen 12 Variationen eines Werkes von Johann Philipp Krieger eingespielt.
    Diese einzelnen Videos ergeben zusammen eine geschlossene Aufführung der Aria con variazioni von Krieger.
    Wer sich das Video anschaut, kann in ca. 9 Minuten durch die Oldenburgische Kirche reisen und äußerst verschiedene Instrumente hören und sehen.
    Sehr alte und neuste Orgeln sind dabei. Große und kleine, aus jedem Kirchenkreis stellen wir zwei Instrumente vor.
    Sie finden dieses Video auch im YouTube Kanal der Oldenburgischen Kirche und auf den Internetseiten www.kirche-oldenburg.de oder www.kirchenmusik-oldenburg.de.

    Kirchenkreise beteiligte Gemeinden Organisten/in Instrument Baujahr
    Oldenburg: St. Lamberti KMD Tobias Götting Alfred Führer 1972
    Bloherfelde KMD Johannes von Hoff Bartelt Imme 1999
    WHV/FRI:  Minsen Klaus Wedel Gerhard Schmid 1841
    Varel Thomas Meyer-Bauer Karl Schuke 1976
    DOLL:  Großenkneten KMD Ralf Grössler Friedrich Weigle, 1981
    Huntlosen Thorsten Ahlrichs Johann Claußen Schmid 1855
    Wesermarsch: Altenesch Gebhard von Hirschhausen Georg Wilhelmy 1794
    Dedesdorf Mareen Osterloh Arp Schnitger 1698
    OL Münsterland: Vechta Eberhard Jung Gerald Woehl 2014
    Wulfenau Jürgen Löbbecke Gebrüder Haupt 1855
    Ammerland: Edewecht Hartmut Fiedrich Hillebrand 1971
    Westerstede Karin Gastell Arend & Brunzema 1971

     

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